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Umsetzungen einiger Diazoalkane mit Isatin, N ‐Methyl‐isatin, Cumarandion und Thionaphthenchinon
Author(s) -
Eistert Bernd,
Selzer Herbert
Publication year - 1963
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19630960510
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , isatin , organic chemistry
Isatin (Ia) und N‐Methyl‐isatin (Ib) werden, ähnlich wie durch Diazo‐ und Phenyldiazomethan, auch durch Diazoäthan und Diazoessigester (in letzterem Falle besonders glatt unter Zinkchlorid‐Zusatz) in Derivate des 3‐Hydroxy‐carbbostyrils umgewandelt. Cumarandion (Ic) gibt in analoger Weise entsprechende Derivate des 3‐Hydroxy‐cumarins. Die Bildung des nicht ringerweiterten Epoxyds III a als Nebenprodukt der Umsetzung von Ia mit Diazomethan wird bestätigt. Aus I b und Diazoessigester entsteht in Abwesenheit von ZnCl 2 oder Säuren ein kristallines 1:1‐Addukt V, das sich unter N 2 ‐Abspaltung zum Carbostyril‐Derivat umlagern läßt. — Während in diesen Fällen Ringerweiterung durch Einschieben des Diazo‐C‐Atoms zwischen Benzolkern und 3‐ständige CO‐Gruppe erfolgt und Produkte vom Typus II entstehen, wurden solche bei analogen Umsetzungen von Thionaphthenchinon (Id) nur in einigen Fällen als Nebenprodukte gefunden; die Ringerweiterung erfolgt hier vorzugsweise durch Einschieben des Diazo‐C‐Atoms zwischen Ring‐S‐Atom und 2‐ständige CO‐Gruppe unter Bildung von Derivaten des 1‐Thio‐chromandions‐(3.4) (VIII) bzw. des 1‐Thiochromonols‐(3) (XIII). Mit destillierter ätherischer Diazomethanlösung entstand das von VIII ableitbare Epoxyd IX, mit methanol‐haltiger der Methyläther von XIII. — Die Gründe für das unterschiedliche Verhalten von I a–c einerseits und I d andererseits werden in der verschiedenen Mesomerie‐Stabilisierung der GruppenXCO gesehen.

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