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Alkinylverbindungen von Übergangsmetallen, XVII 1) Acetylide von Zink
Author(s) -
Nast Reinhard,
Künzel Otto,
Müller Robert
Publication year - 1962
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19620950908
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Umsetzen einer ätherischen Lösung von Zinkdiphenyl mit Phenylacetylen im Molverhältnis 1:2 wird Zink‐bis (phenylacetylid) erhalten. Dieses ist in flüssigem Ammoniak bei −34° als Nichtelektrolyt leichtlöslich udn kann hieraus durch Abkühlen auf −78° als farbloses, kristallines Diammoniakat [Zn(CCC 6 H 5 ) 2 . 2NH 3 ] gefällt werden. – Die obige Reaktion im Molverhältnis 1:1 liefert Phenylzinkphenylacetylid C 6 H 5 ZnC CC 6 H 5 , das sowohl in Äther als auch in flüssigem Ammoniak zu Zinkdiphenyl und Zink‐bis(phenylacetylid) dismutiert. – Durch Umsetzen einer Suspension von Zinkamid in flüssigem Ammoniak mit gasförmigem Acetylen kann ferner ein kristallines, farbloses Diammoniakat des Zinkdiäthinyls [Zn(C CH) 2 2 NH 3 ] erhalten werden, das in flüssigem Ammoniak als Nichtelektrolyt leichtlöslich ist. – Die IR‐Spektren der neuen Zinkacetylide werden diskutiert.