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Zur Chemie der “energiereichen Phosphate”, XVII 1) Über die Reaktivität von Enolphosphaten
Author(s) -
Lichtenthaler Frieder W.,
Cramer Friedrich
Publication year - 1962
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19620950817
Subject(s) - chemistry , polymer chemistry , medicinal chemistry
Die Hydrolysegeschwindigkeiten einer Reihe von Diäthyl‐vinyl‐phosphaten in 0.1 n HCl/40‐proz. Äthanol bei 80° wurden bestimmt (Tab. 1). Hierbei wird nur die Vinylestergruppe, und zwar unter Spaltung der P–O‐Bindung hydrolysiert. Diäthyl‐[1‐äthoxy‐2‐carbäthoxy‐vinyl‐phosphat erwies sich als die reaktivste der untersuchten Verbindungen. Diäthyl‐vinyl‐phosphat hydrolysiert 250mal langsamer. Substitution in 1‐Stellung der Vinylgruppe erhöht die Reaktivität in der Folge H < CO 2 C 2 H 5 < C 6 H 5 < CH 3 – Bei der Acidolyse dieser Diäthyl‐vinyl‐phospate mit substituierten Phosphorsäuren ergeben sich, qualitativ, analoge Reaktivitätsunterschiede. – Durch Monodeäthylierung mit Natriumjodid lassen sich nur aus den stabileren Diäthyl‐vinyl‐phosphaten die entsprechenden Natrium‐äthyl‐vinyl‐phosphate darstellen (Tab.2); bei den reaktiveren (Nr. 1–4, Tab. 1) treten Folgereaktionen ein.