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Polyacetylenverbindungen, XXXV. Die Polyine aus Chrysanthemum frutescens L. und Artemisia Dracunculus L
Author(s) -
Bohlmann Ferdinand,
Kleine KätheMarie
Publication year - 1962
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19620950110
Subject(s) - chemistry
Die Untersuchung einer auf Teneriffa heimischen Chrysanthemum‐Art hat neben dem bereits bekannten Capillin (III) zur Isolierung eines optisch aktiven Esters (I) geführt. Die Struktur dieser Verbindung und eines Umlagerungsproduktes wird durch Synthesen sichergestellt. Von den weiteren Acetylenverbindungen ist bisher nur X geklärt. Aus den Wurzeln des Estragons lassen sich ebenfalls einige Polyine isolieren. Als erstes polyin in höheren pflanzen mit endständiger Dreifachbindung wird VII, das Benzyldiacetylen, aufgefunden. Weiter enthalten die Wurzeln das Capillen (IX) und X, ein Butin‐(2)‐yl‐isocumarin.