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Ein Beitrag zum Mechanismus der Meerwein‐Reaktion
Author(s) -
Schrauzer Gerhard N.
Publication year - 1961
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19610940730
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Präparative Versuche erbringen Hinweise für die Bedeutung von Kupfer(I)‐chlorid‐Olefin‐π‐Komplexen bei der Meerwein‐Reaktion. Bis‐acrylnitril‐nickel(0) reagiert mit p ‐Chlorphenyl‐diazoniumchlorid unter Bildung des Meerwein‐Produktes. CuCl und CuBr bilden Komplexe mit Acrylnitril, deren Darstellung und Eigenschaften mitgeteilt werden. Auch Kohlenoxyd kann als Komponente bei der Meerwein‐Reaktion fungieren. Führt man die Sandmeyer‐Reaktion in Gegenwart von Kohlenoxyd durch, so bilden sich aromatische Carbonsäuren. Verwendet man als Überträger von Kohlenoxyd an Stelle von CuCl Metallcarbonyle, so entstehen außer den Carbonsäuren zum Teil auch Benzophenon‐Abkömmlinge.