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Über die blauen Lösungen des Schwefels
Author(s) -
Lux Hermann,
Anslinger Hermann
Publication year - 1961
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19610940501
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Stabile, intensiv blaue Lösungen entstehen unter Ausschluß von Sauerstoff a) in Kaliumthiocyanat‐Schmelzen bei 250–450° durch thermische Dissoziation von KSCN, bei der Einwirkung von Schwefeldampf oder flüssigem Schwefel und beim Zerfall von K 2 S 2 , K 2 S 4 und Na 2 S 2 O 3 , b) durch Zerfall von K 2 S 2 , K 2 S 3 und K 2 S 4 in Dimethylsulfoxid bei 20–100°. – In den genannten Fällen tritt in sehr geringer Konzentration ein weder Stickstoff noch Sauerstoff enthaltendes Molekül oder lon des Schwefels im Gleichgewicht auf, das durch ein steiles Extinktionsmaximum bei ΰ = 16.5.10 3 /cm (ε > 16000) chrakterisiert wird; eine zweite Substanz ähnlicher Art mit einem Extinktionsmaximum bei ΰ = 24.10 3 /cm wurde unterhalb von 250° als Zwischenprodukt nachgewiesen. Die gleichen Extinktionsmaxima entstehen auch beim Zerfall von S 7 NH in Dimethylsulfoxid. – Lösungen von Kaliumselenocyanat in KSCN‐Schmelzen zeigen ein analoges Extinktionsmaximum bei ΰ = 12.5.10 3 /cm.

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