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Über die Umsetzung von D ‐Glucuronsäure mit Aminen (Die Amadori‐Umlagerung von N ‐Glucuroniden)
Author(s) -
Heyns Kurt,
Baltes Werner
Publication year - 1960
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19600930724
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
N ‐Alkylykoside der Glucuronsäure lassen sich über eine Amadori‐Umlagerung in N ‐Alkyl‐isoglucosaminuronsäuren (1‐Desoxy‐1‐alkylamino‐ D ‐fructuronsäuren) überführen. Die Darstellung erfolgt entweder durch Umsetzung von Kaliumglucuronat mit primären und sekundären aliphatischen Aminen oder durch Reaktion der Amine mit freier Glucuronsäure in wasserfreiem Methanol. — Der Lactonring des Glucurons wird bei der Umsetzung mit aliphatischen Aminen aufgespalten, wobei die N ‐Alkyl‐glucuronide in Gegenwart von Wasser als Aminsalze, in wasserfreiem Milieu als N ‐Alkyl‐säureamide erhalten werden, die sich als solche umlagern lassen. Umsetzungen von Glucuron mit aromatischen Aminen, die den Lactonring nicht aufspalten, führen zur Bildung dunkel gefärbter Abbauprodukte. — Hydrierende Spaltung der N.N ‐Dibenzyl‐isoglucosaminuronsäure liefert die freie Isoglucosaminuronsäure.

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