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Silberjodid‐Komplexe von Ammoniumjodiden und Ihre Verwendung zur Darstellung von Schiffschen Basen
Author(s) -
Kuhn Richard,
Schretzmann Heinz
Publication year - 1957
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19570900417
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Silberjodid löst sich bei Gegenwart von Ammoniumjodiden unter Komplexbildung in Dimethylformamid. Es werden 6 solche Komplexe, die weiße Nadeln bilden, beschrieben. Die aus den Hydrojodiden primärer und sekundärer (!) Amine erhaltenen AgJ‐Verbindungen reagieren schon bei –20° mit Aceton fast augenblicklich unter Wasseraustritt zu Komplexen, in denen Hydrojodide vom Typ [R HN C(CH 3 ) 2 ] ⊕ J ⊖ bzw. die gleichfalls noch unbekannten quartären Jodide [RR ′N C(CH 3 ) 2 ] + J ⊖ mit AgJ vereinigt sind. Aus solchen Komplexen lassen sich manche, direkt aus den Komponenten kaum erhältliche Schiffsche Basen in praktisch quantitativer Ausbeute darstellen.

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