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Über Metallcarbonyle, 80. Mitteil. Über Vierkernige Carbonylferrate
Author(s) -
Hieber Walter,
Werner Robert
Publication year - 1957
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19570900224
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Reaktion im System Eisenpenta‐ oder ‐tetracarbonyl‐Pyridin führt stets zu ein und derselben Verbindung, die als Hexapyridin ‐ eisen(II)‐trideka‐carbonyl‐tetraferrat(–II), [Fe(C 5 H 5 N) 6 ] [Fe 4 (CO) 13 ], identifiziert wird. Das Anion [Fe 4 (CO) 13 ] 2 ⊖ ist isoelektronisch mit dem (unbekannten) vierkernigen Carbonyl Fe 4 (CO) 14 , wie es sich nach den für Metallcarbonyle geltenden Bauprinzipien ableiten läßt. Der Elektrolytcharakter der Verbindung wird durch Leitfähigkeitsmessungen, quantitativen Nachweis des kationischen Eisens sowie durch Fällungsreaktionen sichergestellt; ferner läßt sich das kationisch fixierte Pyridin unter Erhaltung des Verbindungstyps durch andere N‐Basen wie Ammoniak oder o ‐Phenanthrolin ersetzen. Umsetzungen mit Säuren führen zum ätherlöslichen Hydrid Fe 4 (CO) 13 H 2 , das als stabiles Endglied in der Reihe der mehrkernigen Carbonylwasserstoffe isoliert und durch sein chemisches Verhalten näher charakterisiert wird. – Die Ergebnisse der Arbeit bedeuten einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der früheren Auffassung von der Konstitution amin‐, speziell pyridinhaltiger Eisencarbonyle.

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