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Spaltung von Disulfiden zu Arsen (III)‐mercaptiden
Author(s) -
Bielig HansJachim,
Lützel Gerhard,
Reidies Arno
Publication year - 1956
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19560890336
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Aliphatische und aromatische Disulfide werden in wäßrig‐oder alkoholisch‐alkalischer Lösung mit Alkaliarsenit reduzierend zu Thiolen gespalten. Diese setzen sich beim Ansäuern mit überschüssiger Arsen (III)‐Verbindung zu gut kristallisierenden Arsen‐trimercaptiden, As (SR) 3 , um, die sich wie „stabilisierter Formen” der freien Thiole verhalten. Aus den Trithioarseniten erhält man die Mercaptoverbindungen durch Hydrolyse mit Salzsäure‐Eisessig in Gegenwart von Schwefelwasserstoff zurück. Die Beziehungen zwischen Arsen‐mercaptiden, Disulfiden und freien Thiolen werden am Beispiel des 2.6‐Dinitro‐4‐mercapto‐phenols und seiner Methyläther genauer abgehandelt. Arsen‐tris‐phenylmercaptid hemmt das Wachstum von Staphylococcus aureus, Escherichia coli und Saccharomyces carlsbergensis total in einer Konzentration von 1.7–6.8·10 −5 g/ccm.

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