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Infrarotspektroskopische Unterscheidung schwach‐polarer und ionarer Moleklverbindungen
Author(s) -
Kainer Helmuth,
Otting Walter
Publication year - 1955
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19550881215
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es wurden die IR‐Spektren von 20 Molekelverbindungen aufgenommen. Während sich die Spektren schwach polarer Verbindungen, abgesehen von NH‐Banden, in guter Näherung als Überlagerung der Spektren der beiden Komponenten darstellen lassen, ist dies bei ionaren Verbindungen nicht möglich. Die Anionkomponente wird wesentlich stärker beeinflußt als die Kationkomponente. Ihre Banden werden bis zu 150 cm −1 langwellig verschoben. Im kurzwelligen Infrarot um 1 μ treten bei den ionaren Verbindungen Absorptionen auf, die durch Elektronensprünge verursacht werden. Die IR‐spektroskopische Unterscheidung zwischen schwachpolaren und ionaren Molekelverbindungen deckt sich mit der auf magnetischem Wege erhaltenen Zuordnung.

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