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über die Herstellung von 17α‐Oxy‐20‐keto‐Steroiden aus 17(20)‐En‐20‐acetamino‐Steroiden
Author(s) -
Ruschig Heinrich,
Fritsch Werner,
SchmidtThomé Josef,
Haede Werner
Publication year - 1955
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19550880619
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Ausgehend von 20‐Ketimino‐Steroiden ist es möglich, sowohl gesättigte wie ungesättigte 17α‐Oxy‐20‐ketone herzustellen. Hierzu werden Ketimine (VII), die aus 20‐Aminen leicht zugänglich sind, mit Acetanhydrid acetyliert, wobei sie unter Umlagerung in 17(20)‐En‐20‐monoacetylamine (VIII) oder unter energischeren Bedingungen in 17 (20)‐En‐20‐diacetylamine (IX) übergehen. An die Monoacetylamine läßt sich mit Benzopersäure Sauerstoff addieren. Die so erhaltenen 17.20‐Oxido‐20‐acetylamine (X) ergeben bei alkalischer Hydrolyse 17α‐Oxy‐20‐ketone (XI). Enacetylamine mit einer Δ 5 ‐3‐Acetoxy‐, Δ 5 ‐3‐Oxy‐ oder einer Δ 4 ‐3‐Keto‐Gruppierung können partiell an der semicyclischen Doppelbindung mit Benzopersäure umgesetzt werden. 20‐Acetamino‐pregnadien‐(5.17 (20))‐ol‐(3β) (XVII) und sein 3‐Acetat (XII) sowie 20‐Acetamino‐pregnadien‐(4.17 (20))‐on‐(3) (XIX) reagieren so mit einem äquivalent Benzopersäure unter Bildung der 17.20‐Oxyde (XIV, XVIII, XX). Ihre alkalische Verseifung ergibt 17α‐Oxypregnen‐(5)‐ol‐(3β)‐on‐(20) (XV) bzw. 17α‐Oxy‐progesteron (XXI). Die Unterschiede im reaktiven Verhalten von 17 (20)‐En‐20‐ol‐acetaten und 17 (20)‐En‐20‐acetylaminen werden diskutiert.