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Über ein neues Tetrahydrobrucin und Versuche mit Dihydrobrucin und dessen Isomeren II. (Über Strychnos‐Alkaloide, 124. Mitteil.
Author(s) -
Leuchs Hermann,
Mengelberg Margarete
Publication year - 1949
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19490820316
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch katalytische Hydrierung von Brucin wird neben Dihydrobrucin Tetrahydrobrucin erhalten, das dem analog gewonnenen Tetrahydrostrychnin II entspricht. El läßt sich durch Erhitzen mit Acetanhydrid in eine Anyhydroverbindung umwandeln. Als neue Derivate des Dihydrobrucins werden das Aminoxyd und daraus das Sulfaminsäureanhydrid dargestellt. Durch amylalkoholische Natronlauge und anschließende Behandlung mit Mineralsäure, oder durch Einwirkung von Schwefelsäure wird Dihydrobruein in Dihydro‐isobrucin II übergeführt. Letzteres läßt sich zu Dihydrobisapomethyl‐isobrucin II entmethylieren.