z-logo
Premium
Über das Diarsin, As 2 H 4
Author(s) -
Nast Reinhand
Publication year - 1948
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19480810318
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Das aus einem gemischten Magnesium‐Aluminium‐arsenid mit verdünnten Säuren entwickelte Gas wurde im Hochvakuum fraktioniert. Dabei wurden geringe Mengen eines neuen flüchtigen Arsenwasserstoffs gewonnen, der als Diarsin, As 2 H 4 , charakterisiert werden konnte. Das Diarsin, die Grundsubstanz der Kakodyle, erwies sich in reinem Zustand als außerordentlich zersetzlich; es zerfällt oberhalb ‐100° in Arsenwasserstoff, AsH 3 , und einen roten festen Arsenwasserstoff (As 2 H) x und verhält sich somit formal analog dem Diphosphin. Die bisherigen Versuche machen es wahrscheinlich, daß der rote Arsenwasserstoff eine echte stöchiometrische Verbindung ist, die jedoch einen kleinen Teil des bei der Diarsin‐Spaltung entbundenen AsH 3 durch Adsorption hartnäckig zurückhält.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here