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Eine gegensätzliche Wirkung von starken und schwachen Säuren (Über einen eigentümlichen Zusammenhang zwischen Stärke und Wirkung von Säuren, III. Mitteilung . Zur Kenntnis von 1.2‐Hydraminen, II. Mitteilung ). (Unter Mitarbeit von Georg Suszka und Eduard Federer)
Author(s) -
Rabe Paul,
Schuler Wilhelm
Publication year - 1948
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19480810211
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Frage, warum die Geschwindigkeit der Spaltung des Cinchonins in Cinchotoxin in saurer Lösung nicht mit der Dissoziationskonstanten der angewandten Säuren steigt sondern fällt, wird beantwortet. Es wird die Geschwindigkeit in salzsaurer und in essigsaurer Lösung erst mit wachsenden Mengen der Säuren und dann bei gleichem Gehalt an Säure mit wachsenden Mengen des Natriumsalzes der Säure gemessen. Außerdem werden andere, einfacher gebaute 1.2‐Hydramine auf ihre Spaltbarkeit in essigsaurer Lösung geprüft. Der Mechanismus wird aufgeklärt und die früher aufgestellte Gesetzmäßigkeit abgegrenzt und ergänzt. Danach betrifft jetzt die Gesetzmäßigkeit die Salze von 1.2‐Hydraminen, die in ihrem Kation ein ionisierbares Wasserstoffatom neben ihrer Hydroxylgruppe enthalten, in wäßriger Lösung bei Anwesenheit von freier Säure. Sie besagt, daß die Geschwindigkeit nicht nur eine Funktion der Dissoziationskonstante der angewandten Säure, sondern bei starken Säuren auch eine Funktion der Konzentration der Wasserstoff‐Ionen und bei schwachen auch eine Funktion der Konzentration der Säure‐Anionen ist. Die Anschauungen von C. H. Biddle über die Geschwindigkeit der Umwandlung des Cinchonins werden besprochen.

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