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Die Synthese heparinwirksamer Verbindungen aus carboxylierter Cellulose
Author(s) -
Maurer Kurt,
Vincke Erich
Publication year - 1947
Publication title -
chemische berichte
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0009-2940
DOI - 10.1002/cber.19470800215
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Bedeutung des Heparins für die Thromboseprophylaxe sind von, verschiedenen Seiten Versuche unternommen worden, leichter zugängliche, ähnlich gebaute synthetische Ersatzpräparate zu schaffen. Diese haben aber alle den Nachteil, bedeutend toxischer als das Heparin zu sein und schwächer blutgerinnungshemmend zu wirken. Es wurde nun versucht, die Toxicität dadurch zu vermindern, daß man durch Oxydation mit Distickstofftetroxyd carboxylierte Cellulosen darstellte, die mit Schwefelsäure verestert wurden. Die schließlich erhaltenen Natriumsalze sind in Wasser leicht löslich; ihre Zusammensetzung wechselt je nach dem Ausgangsmaterial, der Reaktionszeit und der Temperatur. Verschiedene derartige Verbindungen wurden im Tierversuch hinsichtlich ihrer Toxicität und der Wirkung auf Blutbild, Blutdruck und Blutgerinnung geprüft. Es zeigte sich, daß sich mittels des angegebenen Verfahrens Stoffe von geringer Toxicität herstellen lassen, deren blutgerinnungshemmende Wirkung jedoch von derjenigen des Heparins um ein Mehrfaches übertroffen wird.

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