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Ueber einige Derivate des Menthols sowie des Menthens
Author(s) -
Kondakow Iwan
Publication year - 1895
Publication title -
berichte der deutschen chemischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.667
H-Index - 136
eISSN - 1099-0682
pISSN - 0365-9496
DOI - 10.1002/cber.18950280287
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
833. Iwan K o n d a k o w : Ueber einige Derivste des M e n t h o l s sowie des Menthens. [Eine vorlltufige Mittheilung aus dem pharm. Institut i n Jurjem-Dorpat.] (Eingegangen am 2. Juli.) Vor einigen Jahren verijffentlichte ich neue Synthesen in der Fettreihe unter dem Eintluss von Chlorzink, welche den in der cyclischen Reihe ausgefiibrten, allgemein bekannten Synthesen von F r i e d el und C r a f t s analog waren. Mit Hiilfe der oben angeflhrten Methode wurden Additionsproducte der zur Aethylenreihe gehorigen Kohlenwasserstoffe hauptsachlich solcher mit einem tertiaren Kohlenstoffatom an der doppelten Bindung mit organischen Sauren, Saureanhydriden und auch Saurechloriden und Halogenalkylen dargestellt 1). Besonders interessant erschienen mir die mit Halogenalkylen erhaltenen Resultate, wobei ich aus Isobutylen und tertiarem Butylchlorid tertizres Octylchlorid und Octylen (Diisobutylen), aus Trimethylathylen und dem Chloranhydrid des Dimethylathylcarbinols tertiares Dekylchlorid und Dekylen (Diamylen) erhielt und in den Stand gesetzt wurde, mit Gewissheit die Frage des Ganges bei der Polymcrisation der zur Aethylenreihe gehorigen Rohlenwasserstoffe zu eotscheiden, was friiher ungeachtet der auf diesem Gebiete mustergiiltigen Arbeiten A. B u t l e r o w’s durch Thatsachen noch nicht bewiesen war. Die Bearbeitung dieser Frage weiterverfolgend und annehmend, dass die den Olefinen in vielen chemischen Eigenschaften lihnlichen hydroaromatischen Verbindungen, und zwar besonders solche mit tertiarem Rohlenstoffatom, an der doppelten Bindung sich analog polymerisiren mussen, schlug ich H. R i r s c h fe 1 d vor , Dimenthen auf synthetischem Wege, namlich aus Menthomenthen und tertilrem Menthylchlorid unter dem Einfluss geringer Mengen von Chlorzink darzustellen. Zur Lasung dieser Aufgabe sahen wir uns zur Darstellung von Menthen veranlasst, um von ihm aus zu tertiarem Menthylchlorid, analog dem von v. B a e y e r 2 ) dargestellten tertiaren Bromid und Jodid zu gelangen. Das Menthen gewannen wir, in der Hauptsache das Verfahren von W a l l a c h s ) bei der Darstellung des Borneocampheus aus Bornylchlorid, welches auch schon W a g n e r * ) bei der Gewinnung des Menthens aus Menthylchlorid benutzte, beibehaltend, auf folgende Weise. -~ ~ ~

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