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Von der unbewehrten Hohlsteindecke zur Spannbetondecke – Massivdecken zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Author(s) -
Voormann Friedmar
Publication year - 2005
Publication title -
beton‐ und stahlbetonbau
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.486
H-Index - 25
eISSN - 1437-1006
pISSN - 0005-9900
DOI - 10.1002/best.200590218
Subject(s) - gynecology , art , philosophy , humanities , medicine
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war hinsichtlich der Ausbildung der Deckenkonstruktionen für die meisten Bauaufgaben die Holzbalkendecke mit ihren gravierenden Nachteilen, wie vor allen Dingen dem negativen Brandverhalten und der hohen Fäulnisgefahr, die Standardlösung. Nur für hervorgehobene Bauaufgaben und einzelne besonders schützenswerte Gebäudebereiche setzte man massiv gemauerte Gewölbekonstruktionen ein. Dies änderte sich ab den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Eine stark zunehmende Zahl neuer Massivdeckenkonstruktionen, meist durch Patente geschützt, stand nun den Bauschaffenden zur Verfügung. Der nachfolgende Aufsatz gibt einen Überblick über einige entwicklungsgeschichtlich bedeutende Konstruktionsformen – Konstruktionen, wie man sie heute bei Sanierungsmaßnahmen noch häufig vorfindet.