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Die Asymmetrie der kosmischen Zeit und R IEMANNS Gravitationstheorie 1 )
Author(s) -
Treder HansJürgen
Publication year - 1978
Publication title -
astronomische nachrichten
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.394
H-Index - 63
eISSN - 1521-3994
pISSN - 0004-6337
DOI - 10.1002/asna.19782990402
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
R IEMANN hat seine Begründung der Differentialgeometrie gekrümmter Mannigfaltigkeiten stets als mathematische Vorarbeit zu einer einheitlichen geometrischen Theorie eines Äthers für „Schwere, Elektricität und Magnetismus” angesehen, die er (wie gleichzeitig F ARADAY ) anstrebte. R IEMANNS Ansatz für die Gravitationstheorie ging von der Bemerkung aus, daß die Symmetrie von positiver und negativer Elektrizität (gemäß W. W EBER ) mit der Spiegelsymmetrie der Zeit verbunden sein sollte, die Existenz nur einer Art von schwerer Masse daher einen Bruch der Zeitsymmetrie durch die Gravitation bedeute. R IEMANN formulierte für das Schwerefeld eine Gleichung mit erster zeitlicher Ableitung vom Typ der Kontinuitätsgleichung und deutete den Term θ/θ t ( g 1/2 ) als „Absorption des Ätherflusses” ˜ g 1/2 g ik θ k Φ durch die gravitierenden Massen. R IEMANNS Ansatz führt letztlich für Plena auf eine Weltgeometrie mit „nicht‐R IEMANN schem” affinen Zusammenhang T μv α , wie sie W EYLS und E DDINGTONS unitäre Feldtheorien und auch die sogenannten „E INSTEIN ‐C ARTAN ‐Theorien” der Gravitation anbieten. Im Vakuum gilt aber die R IEMANN sche Geometrie der Allgemeinen Relativitätstheorie, und R IEMANNS ursprüngliche Gleichung ist dort mit einer E INSTEIN schen Gleichung (‐| gμv |) 1/2 R 0 0 = o identisch.

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