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Neue Bestimmungen der Präzession nach dem Prinzip der Maximalmenge von Sternen ohne meßbare Eigenbewegung
Author(s) -
THÜRING B.
Publication year - 1975
Publication title -
astronomische nachrichten
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.394
H-Index - 63
eISSN - 1521-3994
pISSN - 0004-6337
DOI - 10.1002/asna.19752960204
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
Das Prinzip der Maximalmenge von Sternen ohne meßbare Eigenbewegung besteht in der Forderung, die Korrektionen der (NEWCOMBSCHEN) Präzessionsgrößen so zu bestimmen, daß die Anzahl der Sterne “ohne Eigenbewegung” (praktisch μ < 0”. 10) ein Maximum wird. Diese Sterne werden die “Träger” des rotationsfreien Koordinatensystems genannt. Die Methode vermeidet die Hypothese der Regellosigkeit der Pekuliarbewegungen. Das in der FORTRAN‐Sprache algorithmisierte und auf einer UNIVAC 1108 durchgeführte Verfahren basiert auf der Bildung des geometrischen Mittels einer gesetzmäßigen Folge von Sternanzahlen innerhalb konzentrischer Kreise um die Stelle μ = o mit wachsenden Radien in einem rechtwinkligen Koordinatensystem mit den Achsen μα cos δ und μδ. Zentraler Begriff ist die Nullpunktsdichte D in der Definitionsgleichung (13). Der Hauptteil des Algorithms ist in Abschnitt 5 dargestellt. Die Methode wird in den Abschnitten 6, 7 und 8 auf die Eigenbewegungen des Katalogs FK 4 , dann auf diejenigen des Katalogs N 30 und schließlich auf einen dritten Katalog angewandt, welcher aus den auf das System des FK 4 reduzierten Eigenbewegungen des Katalogs N 30 besteht (N 30 → FK 4 ). Das Hauptresultat findet sich in Tabelle 4, Abschnitt 9. Sowohl hinsichtlich der Genauigkeit als auch der Anzahl der “Träger” des rotationsfreien Koordinatensystems kommt dem aus (N 30 → FK 4 ) erzielten Resultat der Vorrang zu: Lunisolar‐Präzessions‐Korrektion Δp 1 = +0″.97 ± 0″.04 pro Jahrhundert; Korrektion der Bewegung des Äquinoktiums Δp 2 = Δλ + Δc = +1″.10 ± 0″.04 pro Jahrhundert. Die neue Methode hat auch den Vorteil, daß weniger als die Hälfte der Sterne eines Katalogs das Resultat beeinflussen können (s. Tab. 6).

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