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Über die Wahl eines Prismas beim S CHMIDT ‐Spiegel
Author(s) -
Haffner H.
Publication year - 1960
Publication title -
astronomische nachrichten
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.394
H-Index - 63
eISSN - 1521-3994
pISSN - 0004-6337
DOI - 10.1002/asna.19602860104
Subject(s) - physics , philosophy , gynecology , medicine
Die Aufgabe, das für einen S CHMIDT ‐Spiegel passende Objektivprisma anzugeben, ist wegen der Fülle seiner astronomischen Anwendungsmöglichkeiten nicht eindeutig definiert. Immerhin lassen sich gewisse, allgemeingültige, einfache Zusammenhänge zwischen den Dimensionen der S CHMIDT ‐Prismen‐Kombination einerseits und verschiedenen Dispersionsangaben andererseits (lineare und Winkeldispersion, Länge und Höhe der Spektren, Grenzgrößen, Überdeckungen) formulieren (II, 1 bis 7). In Tabelle 3 sind die diesbezüglichen Daten von 8 repräsentativen S CHMIDT ‐Prismenkameras zusammengestellt. Sie werden in IV mittels der Beziehungen von II diskutiert, vor allem hinsichtlich des Informationsgehaltes der Spektren. Dabei tritt der kurzbrennweitige S CHMIDT ‐Spiegel wegen seiner hohen spektralen Auflösung bei sonst gleicher linearer Dispersion bemerkenswert hervor. Hinsichtlich Reichweite und Überdeckungen bietet die große Brennweite in einigen Fällen Vorteile.