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Versuch einer synthetischen Lösung des kosmogonischen Dilemmas
Author(s) -
De Zwart H.
Publication year - 1943
Publication title -
astronomische nachrichten
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.394
H-Index - 63
eISSN - 1521-3994
pISSN - 0004-6337
DOI - 10.1002/asna.19432740105
Subject(s) - philosophy , humanities , physics , gynecology , medicine
Nach Gruppierung der Planeten und Monde in »Innensysteme« und »Außensysteme« wird gezeigt, daß die Rotationshypothese, bzw. die Begegnungshypothese die beste Anpassungsfähigkeit an je eine, aber auch nur eine der beiden Gruppen aufweisen. Daher wird vorgeschlagen: die Entstehung der Außensysteme mittels Begegnung zu erklären, für die Bildung der inneren hingegen Rotationschleuderschwung und eine spätere Zeit anzunehmen. Ein Kausalzusammenhang und Übergang zwischen den sich hieraus ergebenden zwei kosmogonischen Epochen wird mittels einer Hypothese der »Instabilitäts‐Katastrophen« konstruiert. Diese sucht überdies das gegenwärtige Fehlen instabiler Bahnen durch eine Art natürlicher Auslese verständlich zu machen und Fingerzeige bezüglich der Achsenneigungen, sowie der Planetoiden und Kometen zu geben.