z-logo
Premium
Vorstellungen zur Freisetzung von Stickstoffmonoxid aus NO‐Pharmaka. Modellreaktionen in Gegenwart von Licht und Übergangsmetallkomplexen, 1. Mitt.
Author(s) -
Duchstein HansJürgen,
Riederer Sabine
Publication year - 1995
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19953280405
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , microbiology and biotechnology , biology
Mit Hilfe von Modellreaktionen für Cytochrom P‐450 wird der Mechanismus der Metabolisierung von NO‐Pharmaka untersucht. Um diese Versuche zu begründen, wird einleitend auf bisher erarbeitete theoretische Hintergründe hingewiesen. In einem Modell werden dazu niedermolekulare Tetraphenylporphyrinkomplexe (TPP) mit Eisen und Mangan als Zentralatome in Gegenwart von NaBH 4 als Reduktionsmittel statt des Eisenchelats im Cytochrom P‐450 eingesetzt. Für die NO‐Messung wurde eine Chemilumineszenzmethode, bei der NO durch Ozon aktiviert wird, etabliert. Unter diesen Bedingungen werden die NO‐freisetzenden Substanzen Nitroprussidnatrium (SNP), anorganisches Nitrit, Glyceroltrinitrat (GTN) und S ‐Nitroso‐ N ‐acetyl‐penicillamin (SNAP) untersucht. Eine spontane Freisetzung von NO erfolgt nur durch SNAP, SNP, anorganisches Nitrit und GTN sind unter Lichtausschluß völlig stabil. Erst nach Aktivierung unter reduktiven Bedingungen in Gegenwart von Fe II TPP oder unter Bestrahlung mit sichtbarem Licht wird in allen Fällen NO freigesetzt. Besonders bemerkenswert ist die überadditive Verstärkung der NO‐Freisetzung durch die Kombination der beiden Aktivierungsmethoden. Mit Hilfe dieser Ergebnisse wird der Aktivierungsmechanismus von NO‐freisetzenden Verbindungen diskutiert, wobei ein enzymatischer Weg unter Beteiligung des reduktiven Teils im katalytischen Cyclus von Cytochrom P‐450 möglich erscheint.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here