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Benzomorphan‐Analoga mit Doxpicomin Partialstruktur: Synthese und psychopharmakologische Untersuchung von 5‐Aminomethyl und 5‐(α‐Aminobenzyl) substituierten 2,6‐Epoxy‐3‐benzoxocinen
Author(s) -
Wünsch Bernhard,
Bauschke Gerd
Publication year - 1993
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19933260311
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , nitrile , diastereomer , organic chemistry
Addition des β‐Alanin‐Derivats 6 an das Homophthalaldehydmonoacetal 5 und anschließende LiAlH 4 ‐Reduktion führten zu dem Dihydroxyacetal 8 , das sich mit Säure zu den 5‐Aminomethyl‐2,6‐epoxy‐3‐benzoxocinen 2a und 2b cyclisieren ließ. Die Umsetzung von 5 mit dem Anion des β‐Lactams 9 lieferte zwei trennbare Diastereomere: 10a mit u,l‐Konfiguration und 10b mit 1,1‐Konfiguration. Das β‐Lactam‐Addukt 10a ( 10b ) wurde über das 2‐Benzopyran 11a ( 11b ), den Aminoalkohol 12a ( 12b ) und das sekundäre Amin 13a ( 13b ) in das 5‐(α‐Dimethylaminobenzyl)‐2,6‐epoxy‐3‐benzoxocin 3d ( 3b ) überführt. Die relativen Konfigurationen aller Produkte dieser „β‐Lactam‐Route” ( 10‐13, 3d und 3b ) wurden durch Auswertung der 1 H‐NMR‐Spektren aufgeklärt. Versuche, die noch fehlenden Diastereomere 3a und 3c durch Epimerisierung der β‐Lactame 11a und 11b oder durch reduktive Aminierung der Benzoyl‐Derivate 17a und 17b zu gewinnen, mißlangen. 3a und 3c wurden schließlich durch Phenylmagnesiumbromid‐Addition an die Nitrile 21a und 21b , gefolgt von LiAlH 4 ‐Reduktion, Formaldehyd/NaBH 3 CN‐Methylierung und chromatographischer Trennung erhalten. ‐ Im Irwin ‐Screen (Maus) zeigten nur 2a · HCl, 3b und 3d bei einer Dosis von 100 mg/kg Körpergewicht schwache ZNS‐Effekte.