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Die N ‐Oxidation ‐ ein Zwischenschritt bei der Biosynthese von Lactamen aus tertiären Cycloalkylaminen
Author(s) -
Oelschläger Herbert,
Schmidt Wolfgang
Publication year - 1992
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19923250110
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , microbiology and biotechnology , medicinal chemistry , biology
Arzneistoffe vom Typ N ‐substituierter Cycloalkylamine, z. B. Pyrrolidin‐ und Piperidin‐Derivate, werden im Stoffwechsel häufig in ihre 2‐Oxoderivate, d. h. in Lactame übergeführt. Als anerkannter Mechanismus galt bisher, daß durch Cytochrom P‐450 und Luft‐O 2 zuerst das entspr. Halbaminal gebildet wird, das durch anschließende, schnell verlaufende Dehydrierung das 2‐Oxoderivat gibt und daher nicht einer C‐N‐Spaltung zu Aldehyd und Amin unterliegt. Versuche mit einem tertiären 18 O‐Aminoxid ( N ‐(4‐Fluorbenzyl‐pyrrolidin‐ 18 O‐ N ‐oxid brachten erstmalig den Nachweis einer konkurrierenden Reaktion, die direkt von den Aminoxiden zu den entspr. 2‐Oxoderivaten führt. Ein Mechanismus für diesen „Frankfurt Shift” wird diskutiert.

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