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Pharmakokinetik von Carboplatin nach intraperitonealer Verabreichung
Author(s) -
Czejka Martin,
Jäger Walter,
Schüller Johann,
Teherani Davoud
Publication year - 1991
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19913240310
Subject(s) - carboplatin , chemistry , pharmacology , traditional medicine , medicine , chemotherapy , cisplatin
Der Konzentrationsverlauf des Krebschemotherapeutikums Carboplatin wurde im Serum und in der Intraperitonealflüssigkeit (IPF) von sechs Patientinnen bestimmt. Die pharmakokinetische Auswertung zeigte eine rasche Verteilungsphase innerhalb der ersten 4 h nach Infusionsbeginn zwischen beiden Kompartimenten (t 1/2 Serum = 4.4 h, t 1/2 IPF = 3.3 h). Die terminale Elimination von Carboplatin aus dem Blutgefäßsystem lag mit t 1/2 el = 20.3 h deutlich höher als aus der IPF (t 1/2 el = 10.6 h). Die Verfügbarkeit (berechnet als AUC‐Werte) lag innerhalb von 48 h für die Intraperitonealflüssigkeit zumindest 6 mal höher als für das Serum, wobei 98 % der bestimmten Menge während dieser Zeit aus beiden Kompartimenten eliminiert wurden. Die erwünscht hohen IPF‐Spiegel sprechen für diese Verabreichungsform.

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