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Hypertensiv wirksame 5‐(β‐Aminoethyl)aminoisoxazole: Synthese und Prüfung von Isoxazolopyrazinen und Isoxazolodiazepinen
Author(s) -
Dannhardt Gerd,
Dominiak Peter,
Laufer Stefan
Publication year - 1991
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19913240303
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Ausgehend vom 5‐Aminoisoxazol 1 wird das entspr. 4,5‐Diaminoderivat 4 erhalten, das mit Glyoxal zum Isoxazolo[4,5‐ b ]pyrazin 5 cyclisiert. Versuche zur partiellen Reduktion des Pyrazinteiles von 5 bzw. zur Einführung eines N ‐Phenylrestes scheitern an der Labilität des Isoxazolringes. Das zugehörige Tetrahydroderivat 6 läßt sich aus 4 und Ethylenglykolditosylat synthetisieren. Das 3‐Benzoylisoxazolin‐5‐on 9 dient als Edukt für die vierstufige Synthese des Tetrahydro‐4H‐isoxazolo[5,4‐ e ]1,4‐diazepins 13 ; das Tetrahydro‐isoxazolo[5,4‐ e ]1,4‐diazepin‐4‐on 18 wird ausgehend von Benzhydroxamsäurechlorid und Cyanessigsäure‐ N ‐(β‐hydroxyethyl)‐amid dargestellt. Alle neuen Verbindungen werden anhand der spektroskopischen Daten charakterisiert, die Reaktionsabläufe werden diskutiert. Am Modell der narkotisierten bzw. demedullierten Ratte wird gezeigt, daß Isoxazole mit ankondensiertem Pyrazin‐ oder Diazepinring [ 5,6,13,18 ], im Vergleich zu entspr. Derivaten mit konformativ frei beweglicher Seitenkette, wesentlich geringere bzw. keine hypertensive Aktivität besitzen.

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