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Liposomale Membranen unterschiedlicher Ladung als Diffusionsbarriere für aromatisch substituierte α‐Aminoalkohole
Author(s) -
Schweikert Loni,
Roth Hermann J.
Publication year - 1988
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19883211004
Subject(s) - chemistry , alprenolol , biochemistry , receptor
Durch Mizellar‐flüssig‐Chromatographie lassen sich eine Reihe pharmazeutisch interessanter aromatisch substituierter α‐Aminoalkohole von den Liposomen‐Bausteinen trennen und anschließend UV‐photometrisch quantifizieren. Die Experimente wurden mit Sojalecithin‐Vesikeln, die in ihrer Membran unterschiedliche Ladungsträger enthielten, bei pH 7.4 durchgeführt. Lediglich gewisse Mengen der beiden lipophilen Wirkstoffe Propranolol und Alprenolol konnten durch den Einbau des zweikettigen Ladungsträgers Dicetylphosphat in die Membran über einen längeren Zeitraum (mindestens 2 d) liposomal gebunden werden. Für die hydrophilen Wirkstoffe Oxprenolol, Orciprenalin und Sotalol konnte eine Bindung an die Membran über eine längere Zeit bei keiner der verwendeten Liposomen‐Arten erreicht werden.