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Thermoanalytische und IR‐spektroskopische Untersuchungen an Mentholen 2. Mitt.
Author(s) -
KuhnertBrandstätter M.,
Ulmer R.
Publication year - 1974
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19743070707
Subject(s) - menthol , chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry , organic chemistry
In den Zweistoffsystemen (±)‐Menthol : (±)‐Isomenthol (A) und (‐)‐Menthol : (±)‐Isomenthol (B) treten stabilisierte Zwischenphasen von Mischkristallen auf, welche die gleiche Kristallphase darstellen wie (‐)‐Menthol II bzw. (±)‐Menthol II. In A ist diese Phase zwischen 6 und 57 % (±)‐Isomenthol stabilisiert, in B zwischen 14 und 48 %. Die IR‐Spektren der drei Menthole zeigen Unterschiede, wovon besonders der Bereich um 1300 und um 1200 cm −1 charakteristische Banden liefert, die zur Unterscheidung von reinem (±)‐Menthol und mit (±)‐Isomenthol verunreinigtem (±)‐Menthol dienen können. Sowohl die Differential Scanning Calorimetry als auch die Thermomikroskopie sind in der Lage, die im DAB, in der USP und BP vorgeschriebene Reinheitsprüfung für (±)‐Menthol zu ersetzen, wobei der Substanzverbrauch von 10 g auf 3 mg reduziert wird.

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