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Sorption von Lokalanästhetika an Polyamide und Polyäthylen
Author(s) -
Bauer G.,
Ullmann E.
Publication year - 1973
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19733060203
Subject(s) - chemistry , sorption , polymer chemistry , adsorption
Das Ausmaß der Sorption ist abhängig vom Reaktionsmilieu, von der Art des Plasts und von der Struktur der Arzneistoffe. Lokalanästhetika werden ausschließlich in ihrer undissoziierten Form an Polyamid und an Polyäthylen sorbiert. Die Sorption läßt sich qualitativ und quantitativ im alkalischen Bereich nachweisen. Während die Sorption an Polyäthylen über Dispersionskräfte erfolgt, wird sie bei den Polyamiden durch Wasserstoff‐Brückenbindung und durch hydrophobe Wechselwirkungen bestimmt. Verlängerung der hydrophoben Molekülanteile der Modellsubstanzen führt zur Verstärkung der Sorption: Diese nimmt bei Alkylierung der aromatischen Aminogruppe, Verlängerung der Kohlenstoffkette an der aliphatischen Aminogruppe sowie in der Alkoholkomponente zu.

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