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Über die säurekatalysierte Hydrolyse von Glucopyranosyloxy‐π‐Mangel‐Heteroaromaten. 21. Mitt. über „Glykoside von Heterocyclen”︁
Author(s) -
Wagner G.,
Frenzel H.
Publication year - 1967
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19673000705
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
2‐(1‐β‐ D ‐Glucopyranosyloxy)‐pyridine und ‐pyrazine sowie 3‐(1‐β‐ D ‐Glucopyranosyloxy)‐pyridazine werden durch verd. Salzsäure außerordentlich leicht in Aglykon und α‐ D ‐Glucose gespalten. Die Hydrolyse verläuft über eine konjugierte Säure, die durch Protonierung des Glucosids am glykosidischen Sauerstoffatom entsteht und unter Lösung der Glucosyl/Sauerstoff‐Bindung in Aglykon und das D ‐Glucopyranosyl‐Kation zerfällt. Der Einfluß von Substituenten im Aglykon auf die Hydrolysegeschwindigkeit ist schwer zu überblicken, da sich zwei einander entgegengesetzte Effekte überlagern. Die untersuchten α‐ D ‐Glucopyranoside erwiesen sich als stabiler als die entsprechenden β‐Anomere. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Säurestabilität der O‐glykosidischen Bindung und dem Verhalten der acetylierten O‐β‐ D ‐Glucopyranoside gegenüber HgBr 2 in siedenden nichtpolaren Lösungsmitteln.

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