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Differenzierung von Polyäthylenglykolen mit Reinecke‐Salz XII. Mitt. zur Analytik dermatologischer und kosmetischer Salbenzubereitungen
Author(s) -
Springer R.,
Lang R.
Publication year - 1966
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.19662991004
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry , medicinal chemistry
Polyäthylenglykole (PEG) mit Mol.‐Gew. 200–20000 und deren Verbindungen (Fettsäureester und Äther) verhalten sich in Anwesenheit von Schwermetallsalzen, besonders Ba 2+ ‐Ionen, wie Polyoxonium‐Kationen und geben mit Reinecke‐Salz im pH‐Bereich 1–10 rosa gefärbte, haltbare Fällungen. PEG mit höherem Mol.‐Gew. (ab 1000, entsprechend einem Polymerisationsgrad von 22 und mehr) sind überdies befähigt, auch mit Alkalikationen z. B. K + , Na + und, bei Fehlen von Metallkationen, selbst in Anwesenheit von Protonen Reineckeate zu bilden, so daß Gemische flüssiger niedermolekularer und fester hochmolekularer PEG, wie sie zumeist in Salben vorliegen, getrennt werden können. Reaktionen der PEG und deren Derivate mit Reinecke‐Salz wurden bisher nicht beschrieben.