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Umwandlung von Ameisensäure in Methylalkohol
Author(s) -
buttersauren Kalk
Publication year - 1872
Publication title -
archiv der pharmazie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.468
H-Index - 61
eISSN - 1521-4184
pISSN - 0365-6233
DOI - 10.1002/ardp.18721990212
Subject(s) - citation , computer science , information retrieval , world wide web
In unseren Untersuchungen Uber den normalen. Butylalkohol, wobei wir ansehnliche Mengen buttersauren gemengt mit ameisen saurem Kalk der trockenen Destillation unterwarfen, beobachteten w ir, dass der erhaltene rohe Butyraldehyd, auch dann wenn reiner buttersaurer Kalk zu seiner Bereitung angewandt worden w ar, eine fluchtige aldehydartige Substanz in geringer Menge enthielt. Durch nascirenden Wasserstoff Hessen sich die flüchtigeren Partien des rohen Aldehyds, gleich dem Butyraldehyd selbst, in Alkohol verwandeln und als die so erhaltenen Alkohole zum Behufe leichterer Trennung mit Jodwasserstoffsäure behandelt wurden, erhielten wir ein Jodür, das durch seinen Siedepunkt 4 wie durch seine Zusammensetzung sich dem Jodmethyl näherte. Das Jodmethyl musste offenbar aus Methylalkohol und dieser konnte nur aus F o r m a l d e h y d a entstanden sein. Wir wurden