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Chalkogenide durch Reduktion ihrer Dioxide in ultra‐alkalischen Medien
Author(s) -
Albrecht Ralf,
Ruck Michael
Publication year - 2021
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.202107642
Subject(s) - chemistry , polymer chemistry , medicinal chemistry
Aus der Reaktion von Chalkogendioxiden Ch O 2 ( Ch =Se, Te) mit As 2 O 3 in einem 30‐molaren KOH‐Hydroflux bei etwa 200 °C wurden Kristalle von Kaliumtrichalkogeniden K 2 Ch 3 mit Abmessungen bis zu 2 cm erhalten. Arsentrioxid wirkt hierbei als Elektronendonor und wird zu Arsenat(V) oxidiert. Setzt man SeO 2 und TeO 2 zusammen ein, so bildet sich das neue Heterochalkogenid‐Anion (TeSe 2 ) 2− . Die Verbindung K 2 TeSe 2 kristallisiert isotyp zu K 2 S 3 und K 2 Se 3 . Sowohl die unerwartete Redoxreaktion als auch die Fällung hygroskopischer Verbindungen aus einer wässrigen Lösung werden auf eine stark reduzierte Aktivität des Wassers zurückgeführt. Die Reaktionen wurden mit Raman‐ und UV/Vis‐Spektroskopie untersucht. Je nach As 2 O 3 ‐Konzentration dominieren in den Lösungen farblose Monochalkogenide Ch 2− oder orangefarbene Se 2 2− und violette Te 2 2− Anionen.

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