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Ein offenschaliges Singulett‐Sn I ‐Diradikal und H 2 ‐Spaltung
Author(s) -
Sharma Mahendra K.,
Rottschäfer Dennis,
Glodde Timo,
Neumann Beate,
Stammler HansGeorg,
Ghadwal Rajendra S.
Publication year - 2021
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.202017078
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , crystallography
Das erste Sn I ‐Diradikal [(ADC Ph )Sn] 2 ( 4 ) auf Basis eines anionischen Dicarbengerüsts (ADC Ph ={CN(Dipp)} 2 CPh; Dipp=2,6‐iPr 2 C 6 H 3 ) wurde als grüner, kristalliner Feststoff durch KC 8 ‐Reduktion des entsprechenden Bis‐Chlorstannylens [(ADC Ph )SnCl] 2 ( 3 ) isoliert. Der sechsgliedrige C 4 Sn 2 ‐Ring von 4 , der sechs π‐Elektronen enthält, zeigt einen diatropen Ringstrom, sodass 4 auch als das erste 1,4‐Distannabenzol‐Derivat bezeichnet werden kann. DFT‐Rechnungen deuten auf einen offenschaligen Singulett (OS)‐Grundzustand von 4 mit einer bemerkenswert kleinen Singulett‐Triplett‐Energielücke (ΔE OS–T =4.4 kcal mol −1 ) hin, was mit CASSCF‐Rechnungen (ΔE S–T =6.6 kcal mol −1 und Diradikal‐Charakter y=37 %) übereinstimmt. Das Diradikal 4 spaltet bei Raumtemperatur H 2 auf und liefert das Bis‐Hydridostannylen [(ADC Ph )SnH] 2 ( 5 ). Die weitere Reaktivität von 4 wurde mit PhSeSePh und MeOTf untersucht.

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