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Unkonventionelle Metall‐Netzwerk‐Wechselwirkungen in MgSi 5
Author(s) -
Hübner JuliaMaria,
CarrilloCabrera Wilder,
Prots Yurii,
Bobnar Matej,
Schwarz Ulrich,
Grin Yuri
Publication year - 2019
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201907432
Subject(s) - chemistry , crystallography
Die siliciumreiche Käfigverbindung MgSi 5 wird durch Hochdruck‐Hochtemperatur‐Synthese erhalten. Die erste Bestimmung der Kristallstruktur durch Elektronendiffraktionstomographie schaffte die Basis für Phasenanalysen und damit für den Optimierungsprozess der Synthesebedingungen. Dieser Prozess ermöglichte letztendlich die Herstellung von Einkristallen, die für Röntgendiffraktionsexperimente geeignet waren. Die Kristallstruktur von MgSi 5 (Raumgruppe Cmme , oS 24, a= 4.4868(2) Å, b= 10.1066(5) Å und c= 9.0753(4) Å) stellt eine neue Art eines Netzwerks dar, in dem vierbindige Siliciumatome die Magnesiumatome umschließende Si 15 ‐Käfige bilden. Zwei Arten kleinerer Si 8 ‐Käfige bleiben leer. Die atomaren Wechselwirkungen sind durch zwei‐Zentren‐zwei‐Elektronen Bindungen innerhalb des Siliciumnetzwerks gekennzeichnet. Zusätzlich gibt es Hinweise auf Mehrzentren‐Bindungen zwischen Mg und Si in den großen Hohlräumen des Netzwerks und auf Interaktionen in den kleineren leeren Lücken, die denen zwischen freien Elektronenpaaren ähneln.

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