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Drastische Verlangsamung der magnetischen Relaxation durch starke Austauschkopplungen in einem luftstabilen, radikalverbrückten Cobalt(II)‐Einzelmolekülmagneten
Author(s) -
Albold Uta,
Bamberger Heiko,
Hallmen Philipp P.,
van Slageren Joris,
Sarkar Biprajit
Publication year - 2019
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201904645
Subject(s) - magnetic relaxation , chemistry , cobalt , physics , magnetization , magnetic field , inorganic chemistry , quantum mechanics
Die zur magnetischen Bistabilität führende Energiebarriere wird in molekularen Clustern durch die magnetische Anisotropie der einzelnen Komponenten des Clusters bestimmt. Die Verwendung eines anisotropen, vierfach koordinierten Cobalt(II)‐Bausteines ermöglichte die Darstellung eines luft‐ und hydrolysestabilen, stark gekoppelten Drei‐Spin‐Systems. Dieses konnte den Raman‐Relaxationsprozess erheblich unterdrücken, wodurch die Relaxation der Magnetisierung gegenüber der des verwendeten Bausteins um ein 350‐faches verlängert wurde, mit dem gleichzeitigen Auftreten einer ausgeprägten Hysterese. Bei niedrigen Temperaturen konnte somit eine Relaxationszeit von bis zu 9 Stunden beobachtet werden.