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Kontrollierte Polymermikrostruktur in anionischer Polymerisation durch Kompartimentierung
Author(s) -
Rieger Elisabeth,
Blankenburg Jan,
Grune Eduard,
Wagner Manfred,
Landfester Katharina,
Wurm Frederik R.
Publication year - 2018
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201710417
Subject(s) - monomer , polymer chemistry , chemistry , copolymer , polymerization , emulsion , organic chemistry , polymer
Eine ideale, statistische anionische Copolymerisation wird durch physikalische Trennung der beiden Monomere in Kompartimente einer Emulsion gezwungen, um so Gradientencopolymere zu bilden. Das eine Monomer (M) ist vorzugsweise in den Tröpfchen löslich, während das andere (D) die kontinuierliche Phase einer DMSO‐in‐Cyclohexan‐Emulsion bevorzugt. Die lebende anionische Copolymerisation von zwei aktivierten Aziridinen ist auf die DMSO‐Kompartimente beschränkt, da die Polymerisation selektiv in diesen Tröpfchen stattfindet. Über die Verdünnung der kontinuierlichen Phase wird die lokale Konzentration von Monomer D in den Tröpfchen bestimmt und folglich der Gradient des resultierenden Copolymers. Die Copolymerisationen in der Emulsion werden durch Echtzeit‐ 1 H‐NMR‐Kinetiken überwacht, was die Änderung der Copolymerisationsparameter beider Monomere bei Verdünnung der kontinuierlichen Phase von ideal statistischen Copolymeren zu Gradientencopolymeren zeigt.

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