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Eine NMR‐Methode zur Bestimmung der Bindungsreihenfolge supramolekularer Liganden an basische Reste in Proteinen
Author(s) -
Hogeweg Anna,
Sowislok Andrea,
Schrader Thomas,
Beuck Christine
Publication year - 2017
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201707950
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Die Erkennung von Proteinoberflächen, die in Protein‐Protein‐Wechselwirkungen eine Rolle spielen, entwickelt sich zu einem Fokus der supramolekularen Chemie. NMR‐Spektroskopie ist die Methode der Wahl, um Bindungsstellen von Liganden mittels Signalverschiebung und Linienverbreiterung zu identifizieren. Für große aromatische Liganden ist dies anhand klassischer NMR‐Spektren oft jedoch nicht eindeutig möglich. Wir verwenden Lys‐ und Arg‐spezifische H2(C)N‐NMR‐Experimente, um die Seitenkettenatome, die in engem Kontakt mit den Liganden stehen und für die die größten Änderungen in den NMR‐Signalen zu erwarten sind, direkt zu beobachten. Dazu wurde die Bindung von Lys‐ und Arg‐spezifischen supramolekularen Pinzetten und einem Calixaren an zwei Modellproteine untersucht. In den H2(C)N‐Spektren sind Signale für die terminalen CH 2 ‐Gruppen aller Lys‐ und Arg‐Reste sichtbar und anhand signifikanter Unterschiede in ihren Intensitäten oder Verschiebungen kann die Bindungsreihenfolge eines Liganden eindeutig identifiziert werden.

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