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Phosphor(V)‐nitrid macht pyrotechnische Tarnnebel sicherer
Author(s) -
Koch ErnstChristian,
Cudziło Stanisław
Publication year - 2016
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201609532
Subject(s) - chemistry , phosphor , physics , optoelectronics
Der mögliche Ersatz von rotem Phosphor, P R , durch Phosphor(V)‐nitrid, P 3 N 5 , wurde theoretisch und experimentell untersucht. P 3 N 5 kann gefahrlos mit KNO 3 und sogar KClO 3 sowie KClO 4 gemischt werden. Die entsprechenden Formulierungen sind erstaunlicherweise reibunempfindlich und wenig schlagempfindlich. P 3 N 5 /KNO 3 ‐Sätze mit ξ=20–80 Gew.‐% P 3 N 5 erzeugen ein dichtes Aerosol und brennen etwa 200‐mal schneller ab als entsprechende Sätze mit P R . Daher haben P 3 N 5 /KNO 3 ‐Tarnnebelsätze eine Leistungskennzahl, die diejenige herkömmlicher Tarnnebel auf der Grundlage von P R deutlich übersteigt. Auch ist P 3 N 5 an feuchter Luft stabil und liefert nicht wie P R verschiedene Phosphorsäuren und Phosphan, PH 3 . P 3 N 5 ist daher ein sicherer, stabiler und leistungsstarker Ersatz für P R zur Verwendung in unempfindlicher Munition.

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