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Die Polymorphe von L ‐Phenylalanin
Author(s) -
Ihlefeldt Franziska Stefanie,
Pettersen Fredrik Bjarte,
von Bonin Aidan,
Zawadzka Malgorzata,
Görbitz Carl Henrik
Publication year - 2014
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201406886
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Die Festkörperstruktur der Aminosäure Phenylalanin (Phe) bietet einen möglichen Schlüssel, um das Verhalten einer großen Klasse von wichtigen aromatischen Verbindungen zu verstehen. Gute Einkristalle zu erhalten ist bekanntermaßen dennoch schwierig. Die Struktur des üblichen Polymorphs von Phe, Form I, wurde zuerst von Weiss et al. (als D ‐Phe) im Jahr 1990 beschrieben. Die Richtigkeit der veröffentlichten C2‐Elementarzelle mit zwei fehlgeordneten Molekülen in der asymmetrischen Einheit wurde jedoch später hinterfragt. Hier wird gezeigt, dass die Identität der Form I von L ‐Phe P21 mit Z′=4 ist, basierend auf Daten aus einem gut beugenden Einkristall, der aus einer essigsauren Lösung der Aminosäure gezüchtet wurde. Ein zweiter neuer Polymorph, Form IV, bietet zusammen mit den beiden kürzlich beschriebenen Formen II und III präzedenzlose Informationen über die strukturelle Komplexität dieser essenziellen Aminosäure. Es ist weiterhin dokumentiert, dass das Racemat dl ‐Phe nicht in ordnungsgemäßen Einkristallen wächst.

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