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Große N‐Heteroacene: ein alter Hut mit neuen Federn?
Author(s) -
Bunz Uwe H. F.,
Engelhart Jens U.,
Lindner Benjamin D.,
Schaffroth Manuel
Publication year - 2013
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201209479
Subject(s) - chemistry , humanities , art
Azaacene sind seit langem bekannt, entweder als N,N′‐Dihydroverbindungen oder in ihrer oxidierten Form als 4 n+2π‐Systeme, aber erst seit kurzer Zeit versucht man, prozessierbare und charakterisierbare Derivate zu erhalten. In den letzten drei Jahren wurden neue Synthesewege für größere N‐Heteroacene entwickelt. Besonders die Pd‐katalysierten Kupplungen aromatischer Diamine mit aktivierten aromatischen Dihalogeniden haben zahlreiche neuartige Azaacene einfach zugänglich gemacht. Seit 2010 konnte eine Vielzahl Azapentacene und stabiler Oligoazahexacene synthetisiert werden, darunter auch ein symmetrisches Tetraazapentacen, das ein ausgezeichnetes Elektronentransportmaterial für Dünnschichttransistoren darstellt.