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Strukturell definierte Allylverbindungen der Hauptgruppenmetalle: Koordination und Reaktivität
Author(s) -
Lichtenberg Crispin,
Okuda Jun
Publication year - 2013
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201208942
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Metallorganische Allylverbindungen sind von Bedeutung als Allylierungsreagentien in der organischen Synthese, als Polymerisationskatalysatoren und als flüchtige Metallvorstufen in den Materialwissenschaften. Während die Allylchemie der Lanthanoide und syntheserelevanter Übergangsmetalle wie Palladium gut etabliert ist, bestand für die Allylchemie der Hauptgruppenmetalle Nachholbedarf. Jüngste Erkenntnisse über die Allylkomplexe der Gruppen 1, 2 und 12–16 zeichnen nun ein vollständigeres Bild. Dies beruht auf dem grundlegenden Verständnis der Metall‐Allyl‐Bindungswechselwirkungen im Festkörper und in Lösung. Außerdem wurden Reaktivitätstrends rational erklärt und neue, allylspezifische Reaktivitätsmuster aufgedeckt. Schlüsselerkenntnisse umfassen 1) die Nutzung unterschiedlicher Metall‐Allyl‐Wechselwirkungen (stark ionisch bis vorwiegend kovalent), 2) das Nutzen synergetischer Effekte in Heterodimetallverbindungen und 3) die Regulierung der Lewis‐Acidität durch Variation der Ladung von Allylkomplexen.
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