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Alzheimersche Demenz, Cholesterin und Statine: Berührungspunkte wichtiger Stoffwechselwege
Author(s) -
Silva Tiago,
Teixeira José,
Remião Fernando,
Borges Fernanda
Publication year - 2013
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201204964
Subject(s) - gynecology , medicine , chemistry , microbiology and biotechnology , biology
In den letzten Jahren hat die Zahl an Publikationen, in denen über die positiven Wirkungen der Statine auf neurodegenerative Erkrankungen, insbesondere die Alzheimersche Demenz, berichtet wird, stark zugenommen. Statine entfalten ihre neuroprotektive Aktivität durch eine Kombination verschiedener zellulärer und systemischer Mechanismen, die auf die Hemmung der Biosynthese von Cholesterin und von Isoprenoid‐Nebenprodukten zurückgehen. Die aussichtsreichen Ergebnisse aus In‐vivo‐Versuchen und epidemiologischen Studien stehen meist nicht in Übereinstimmung mit placebokontrollierten, randomisierten klinischen Studien. Dennoch lassen sich die Statine anhand dieser Daten als wertvolle Mittel für die Vorbeugung einordnen, weniger dagegen als Therapeutika, wenn die Krankheitssymptome bereits sichtbar werden. Daher kann eine Veränderung der Cholesterin‐ und/oder der Statinzufuhr in der Lebensmitte vor Auftreten von Demenz oder kognitiver Beeinträchtigung die Aussichten auf ein gesundes Alter verbessern.

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