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Erzeugung sekundärer, tertiärer und quartärer Zentren durch geminale Disubstitution von Carbonyl‐Sauerstoffatomen
Author(s) -
Seebach Dieter
Publication year - 2011
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.201003823
Subject(s) - chemistry , thioamide , medicinal chemistry , polymer chemistry
Methoden zum Ersatz des Carbonylsauerstoffs durch zwei neue Substituenten (CO→CR 1 R 2 ) werden beschrieben. Die Substituenten R können H, NR 2 , Alkyl‐, Allyl‐, Benzyl‐, Vinyl‐, Alkinyl‐, Aryl‐, Heteroaryl‐ oder Acyl‐Gruppen sein. Häufigste Ausgangsverbindungen für die geminale Disubstitution unter Bildung zweier neuer C,C‐Bindungen (R 1 ,R 2 ≠H, NR 2 ) sind Amide und Thioamide, die mit metallorganischen Nucleophilen R‐M (M=Li, MgX, CeX 2 , TiX 3 , ZrX 3 ) in tertiäre sec‐ und tert‐Alkylamine überführt werden. Mit Me 3 Al, MeTiCl 3 oder Me 2 TiCl 2 und Ketonen können andererseits direkt quartäre Zentren aufgebaut werden (R 1 R 2 CO→R 1 R 2 CMe 2 ). Vor‐ und Nachteile der verschiedenen Methoden und Reaktionsmechanismen werden diskutiert. Die erstaunliche Vielfalt der so zugänglichen Strukturen wird an zahlreichen Beispielen demonstriert.
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