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“High‐Tech”‐Anwendungen von supramolekularen nanostrukturierten Gelmaterialien – von der regenerativen Medizin bis hin zu elektronischen Bauelementen
Author(s) -
Hirst Andrew R.,
Escuder Beatriu,
Miravet Juan F.,
Smith David K.
Publication year - 2008
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.200800022
Subject(s) - physics , philosophy , microbiology and biotechnology , chemistry , biology
Die Nanofabrikation wird sehr wahrscheinlich Teil vieler Technologien im 21. Jahrhundert sein. Dabei bietet die chemische Synthese einen effizienten Ansatz zur Herstellung von molekularen Strukturen, die sich zu funktionellen Nanoarchitekturen organisieren. Ein starkes Interesse an selbstorganisierenden niedermolekularen Gelbildnern führte zu Kenntnissen über nichtkovalente Wechselwirkungen und Packungsparameter bei der Gelbildung. Die Moleküle bauen hierarchische supramolekulare Strukturen auf, was sich makroskopisch in der Bildung eines Gels ausdrückt. Eine Variation der Molekülstruktur kann die Organisation der Nanostrukturen bestimmen und dadurch spezifische Materialeigenschaften hervorbringen. Durch eine Kombination von supramolekularer Chemie, Materialwissenschaft und Biomedizin konnten anwendungsspezifische Materialien entwickelt werden. Auf dem Gebiet von regenerativer Medizin und Gewebezüchtung waren molekulare Gele als nanostrukturierte Gerüste zur Nachzüchtung von Nervenzellen in vivo erfolgreich, und die Aussicht auf den Einsatz von selbstorganisierten Fasern als eindimensionale Leiter in Gelmaterialien hat großes Interesse an der Nanoelektronik hervorgerufen.

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