z-logo
Premium
Struktur und Bindung bei metallorganischen Anionen von schweren Elementen der 4. und 5. Hauptgruppe
Author(s) -
Paver Michael A.,
Russell Christopher A.,
Wright Dominic S.
Publication year - 1995
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19951071504
Subject(s) - chemistry
Alkalimetallorganische Verbindungen und die häufig strukturell ähnlichen Alkalimetallamide und ‐alkoxide wurden in den letzten beiden Jahrzehnten sowohl im festen Zustand als auch in Lösung eingehend untersucht. Über verwandte Komplexe der schwereren metallischen und halbmetallischen Hauptgruppenelemente (p‐Block‐Elemente) und Alkali‐ oder Erdalkalimetalle gab es dagegen bis vor kurzem kaum unabhängige Studien. Festkörperstrukturanalysen an derartigen Komplexen ergaben eine immense Vielfalt an Strukturen und Bindungstypen. Einen der wichtigsten Schwerpunkte der jüngsten Untersuchungen bildeten Komplexe mit metallorganischen Anionen von p‐Block‐Metallen, z.B. Triorganostannate mit R 3 Sn − , bei denen Metall‐Metall‐Bindungen zwischen den schweren p‐Block‐Metallen und den Alkali‐ oder Erdalkalimetallen vorliegen; die Natur dieser Bindung ist von großem Interesse. Neue Synthesewege haben eine Vielzahl von anionischen Liganden mit p‐Block‐Metallzentren zugänglich gemacht, die neue Möglichkeiten in der Koordinationschemie versprechen. Daneben sind auch in der Chemie der Hauptgruppenmetallocene durch die Synthese einer Familie von homologen anionischen π‐Komplexen ganz neue Wege eingeschlagen worden.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here