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Bindungslängenisomerie — doch keine Phantasieerscheinung
Author(s) -
Gütlich Philipp,
Goodwin Harold A.,
Hendrickson David N.
Publication year - 1994
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19941060409
Subject(s) - chemistry , spin crossover , physics , crystallography
Der Übergang vom Low‐spin‐ in den High‐spin‐Zustand in Spin‐Crossover‐Übergansmetallkomplexen führt zur Bildung von Bindungslängenisomeren, da bei diesem Vorgang die Bindung zwischen dem Metall‐und dem koordinierenden Ligandatom um 0.04‐0.28 A verlängert wird. Mit der Mößbauer‐Spektroskopie konnte die Koexistenz zweier solcher Isomere sowie die Beeinflußbarkeit des Übergangs durch Temperatur und Bestrahlung belegt werden.