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Kapillarelektrophorese: Methoden und Möglichkeiten
Author(s) -
Engelhardt Heinz,
Beck Wolfgang,
Kohr Jörg,
Schmitt Thomas
Publication year - 1993
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19931050504
Subject(s) - chemistry
Die Kapillarelektrophorese ist ein neues instrumentelles Analyseverfahren, das in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erfahren hat, weil sie die Vorteile der elektrophoretischen Trennmethode mit der Möglichkeit zur Automatisierung und zu einfacher, direkter Quantifizierbarkeit verknüpft. Wie mit der herkömmlichen Elektrophorese lassen sich Proben über einen weiten Molekulargewichtsbereich trennen, der von anorganischen Ionen bis hin zu Biopolymeren wie DNA und Proteinen reicht. Durch Zusatz von micellenbildenden Detergentien können auch ungeladene Moleküle getrennt werden. Der zusätzliche Verteilungsmechanismus erhöht die Trenneffizienz dieser micellaren elektrokinetischen Chromatographie. Chirale Zusätze wie Cyclodextrine ermöglichen darüber hinaus die Trennung von Enantiomeren. Der schnelle Aufschwung der Kapillarelektrophorese spiegelt sich vor allem auf dem Gerätemarkt sowie in der wachsenden Zahl der wissenschaftlichen Publikationen wider, was optimistisch für die Zukunft dieser Methode stimmt.

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