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Squalenfaltung, ein alter Bekannter?
Author(s) -
Bohlmann Rolf
Publication year - 1992
Publication title -
angewandte chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3757
pISSN - 0044-8249
DOI - 10.1002/ange.19921040508
Subject(s) - chemistry , gynecology , medicine
Wichtig für das Erkennen neuer Steroidanwendungen ist die Grundlagenforschung – besonders wenn die angestrebte Wirkung nicht „der Natur abgeschaut” ist. In diesem Zusammenhang sind neuere Arbeiten von Corey et al. zur Biogenese von Sterolen wichtig. Beispielsweise konnte das Enzym Sterolcyclase, das die als Squalenfaltung bekannte vierfache Cyclisierung des Epoxids. 2,3‐Oxidosqualen 1 Zu Lanosterol katalysiert, d. h. den Aufbau des Steroidgerüsts in einem Schritt ermöglicht. nun erstmals gereinigt werden. Das isolierte Enzym kann bei 0°C mindestens 14 Tage ohne Aktivitätsverlust gelagert werden. Damit sollten jetzt weiterführende Untersuchungen zu mechanistischen Aspekten sowie die Strukturaufklärung möglich sein.